März 2024 – Meine ersten Gedanken

2.500 Jahre sind vergangen und der Lieblingssatz von Sokrates regt immer noch zum Nachdenken an oder ist er überholt?
Ich beginne meinen ersten Gedanken des Monats (erste Ausgabe) genau mit dem Namen meiner Website: Nosce te ipsum «Erkenne dich selbst» sagte Sokrates (469 v. Chr. – 399 v. Chr.).

Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass einer der «Sieben Weisen» Leitsätze, der auf dem Giebel des Apollon Tempels in Delphi eingraviert ist/war, die Menschen dazu auffordert, ihre eigene menschliche Natur und Begrenztheit zu erkennen.

Sokrates machte ihn zu seinem Lieblingsspruch und interpretierte ihn als Aufforderung, die Grenzen menschlichen Wissens zu bedenken, bevor man den Weg der Erkenntnis und damit der Tugend beschreitet. 

Ich wundere mich, ob solche Fragen heute noch aktuell sind?

Wir leben im – inzwischen fortgeschrittenen – Zeitalter der sozialen Medien. Wo wir uns um andere kümmern – andere studieren, versuchen, die Bedürfnisse und Vorlieben anderer kennen zu lernen – damit wir mehr Follower*innen haben …

Aber wir kennen uns – als Individuen
Wann hast du das letzte Mal mit dir selbst gesprochen?

Ja, die Sozial Medien sind eine grossartige Erfindung, aber wie bei jeder Erfindung muss man die «Packungsbeilage» lesen.
Produktinformation: Kontraindikationen, Nebenwirkungen und Nutzen.

Wie ich bereits in meinem Profil beschrieben habe, sehe ich mich nicht als «Spezialist» auf diesem Gebiet, da ich der Meinung bin, dass es genügend Spezialisten auf der Welt gibt bzw. sich als solche definieren.
Vor allem verbreite ich nicht «die Wahrheit», sondern vergleiche die Wahrheiten aus verschiedenen Perspektiven. Ich habe die Metapher des Kubismus verwendet, die mir angemessen erscheint.

Meine Reflexionen basieren nicht auf Metaphysik oder essentialistischen Fragen, sondern sind «einfache» Reflexionen über Ereignisse: bereits geschehene oder potentielle in der Realität um mich oder um uns herum.

Jetzt möchte ich meinen Horizont erweitern und mich an dich wenden.
Ich habe mit den UN-Tagen begonnen und sie funktionieren gut für mich!
Aber dank dir möchte ich andere Realitäten kennen lernen.
Selbstverständlich werde ich nicht vom Einzelfall her argumentieren, sondern mich auf das Phänomen konzentrieren. Ein Argument, das sicherlich nicht wahr ist, aber wahrscheinlich.

Ich werde versuchen, das Dogma von «wahr oder falsch» zu durchbrechen, indem ich das «Wahrscheinliche» einführe.

Es besteht die Möglichkeit, dass mein nächster Beitrag durch einen Impuls Deinerseits inspiriert wird. Alles, was dich nicht überzeugt, kann Stoff für Diskussionen sein.

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